Dienstag, 26. Januar 2021, 12:26 Uhr
von Uwe

8 Tipps gegen Lebensmittel-Verschwendung

Immer mehr Menschen versuchen, möglichst wenig Lebensmittel wegzuwerfen – auch Händler, Restaurants und Bäckereien machen mit. Wir sagen Euch, was Ihr tun und welche Dienste Ihr nutzen könnt.

1. In der App „Too Good To Go“ können Restaurants, Cafés und Bäckereien überschüssige Lebensmittel melden. Die Nutzer*innen holen diese zu einem vorher vereinbarten Termin ab. Bezahlt wird nur etwa die Hälfte des ursprünglichen Preises. Der Erfolg von Apps wie "Too Good to Go" hängt im Wesentlichen von der Reichweite der Angebote ab. Wir haben uns angemeldet und mussten feststellen, dass es außerhalb der Großstädte aktuell noch sehr mau aussieht.

2. Noch nie habe die Rettung der Welt so gut geschmeckt, heißt es auf der Website des RESQ Club. Das Prinzip entspricht dem von „Too Good To Go“: Angebot entdecken, bezahlen, abholen.

3. Die Online-Plattform Foodsharing kümmert sich um größere Mengen an dem, was vom Handel oder privat übrig bleibt. Sie richtet dafür „Fairteiler“ ein, das sind Regale oder Kühlschränke an gut zugänglichen Orten, die auf einer Karte eingetragen werden. Dort können Lebensmittel hingebracht oder abgeholt werden. Leider ist auch dieses Angebot vorwiegend in Großstädten verbreitet, aber Ihr könnt auf der Seite testen, ob es für Eure Region oder Stadt Angebote gibt.

4. Ein ähnliches System bietet auch die App Uxa.

5. Ob „The Good Food“ in Köln oder „Sirplus“ in Berlin: Reste-Supermärkte bieten Lebensmittel an, deren Haltbarkeitsdatum überschritten ist. Leider haben wir in Baden-Württemberg kein entsprechendes Angebot entdeckt – gebt Bescheid, wenn wir etwas übersehen haben.

6. Das Obst und Gemüse in den Boxen von etepetete kommt von Bio-Bauernhöfen und hat leichte Macken oder Schönheitsfehler. Das Angebot variiert nach Saison und nach dem, was auf den Höfen übrig bleibt. Gemüse, Obst, Rohkost oder von allem etwas – wir haben eine Testbestellung laufen.

7. Wir weisen gerne auf eine Website des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hin, auf der sich Tipps und praktische Hilfen gegen Lebensmittelverschwendung finden – auf der hier verlinkten Seite speziell für Baden-Württemberg.

8. Zum Schluss noch ein paar Tipps für den privaten Konsum:
• Reste verwerten, dabei helfen jede Menge Apps und Webseiten
• Einkäufe genau planen, Spontankäufe vermeiden
Lebensmittel richtig lagern
• Komposthaufen anlegen, damit aus Resten wenigstens noch gute Erde wird

Wenn Ihr weitere Tipps habt, meldet Euch auf unseren Social-Media-Kanälen, wir freuen uns über Feedback!
Twitter
Instagram
Facebook