Montag, 14. Dezember 2020, 14:11 Uhr
von Uwe

Paris bewegt

„Platz machen für eine neue Art des Wirtschaftens und Lebens“. Wir empfehlen heute einen wunderbar weitsichtigen Beitrag auf taz.de, der zum fünften Jahrestag des Pariser Klimaabkommens erschienen ist.
Paris lässt hoffen. Bild von Free-Photos auf Pixabay

taz.de: Papiertiger mit Biss

Autor Bernhard Pötter, auf Twitter @BernhardPoetter, erinnert sich noch gut: Als das Ergebnis feststand, so schreibt er in einem Tweet, hätten die NGOs sich in einer Bar getroffen und „We Are The Champions“ gesungen. Auch Pötter selbst war damals in Feierstimmung und positiv überrascht davon, wieviel in Paris erreicht wurde. Fünf Jahre später konstatiert er nüchtern: „Ob das Pariser Abkommen Erfolg hat, entscheiden die nächsten Jahre."

Kern des Abkommens: Die Erderwärmung soll bis zum Jahr 2100 bei „deutlich unter 2 Grad Celsius“ gestoppt werden, auf 1,5 Grad solle hingearbeitet werden. Eine Schwäche des Abkommens sieht Pötter in diesem Zusammenhang als Stärke: Es wurde nicht festgelegt, wie welches Land dieses Ziel erreichen soll. Aus Pötters Sicht entfaltet dieses Manko „eine enorme Kraft“. Denn es gebe der Gesellschaft, also uns allen, die Macht, sich an dem Prozess hin zur Klimaneutralität zu beteiligen.

In diesem Zusammenhang lobt der taz-Autor die „schlagkräftige“ Klimabewegung ebenso wie Unternehmen, Städte und Kommunen, die eigene Klimaziele formulieren und sich für den Ausbau alternativer Energieformen einsetzen.

Paris hat etwas in Bewegung gesetzt. Auch in den Köpfen. Das Abkommen fordere „die Einsicht, dass globale Probleme nur mit globaler Kooperation zu lösen sind, bei der die Reichen den Armen helfen."

Recht hat er. Das Pariser Abkommen weist weit über Einzelmaßnahmen hinaus. Es geht darum, eine klimagerechte Welt zu schaffen. Und in diesem Zuge eine gerechte.

Hier könnt Ihr den kompletten taz-Beitrag lesen

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