Samstag, 05. Dezember 2020, 15:31 Uhr
von Uwe

Betrifft: Mobilitätspakt Rastatt

Der Mobilitätspakt Rastatt will die Verkehrswende umsetzen, hat dabei aber vergessen, klare Ziele bezüglich Emissionen und Verkehrsreduktion festzulegen. In einem Offenen Brief rufen wir die Verantwortlichen auf, dies unbedingt nachzuholen.
Rastatt. Bild von Herm auf Pixabay

Von Verkehrsminister Winfried Hermann bis zu Joe Kaeser, dem Vorstandsvorsitzenden der Siemens AG, reicht die Liste der Adressaten, an die wir unseren Offenen Brief geschickt haben. Die Klimaliste BW bietet sich darin als Partner für eine Neugestaltung der Mobilität in der Barockstadt und der Region an. Zugleich formulieren wir klare Forderungen.

So sollen für die Region konkrete Emissionsminderungsziele festgelegt werden. Dass die Reduktion des Verkehrs im Mobilitätspakt nicht als Ziel formuliert ist, halten wir für ein gravierendes Versäumnis. Zumal der Pakt auch keine Hinwendung zu ÖPNV, Fahrrad- und Fußwegen ins Auge fasst, sondern weiterhin dem Autoverkehr in der Stadt oberste Priorität einräumt. Dass dafür sogar eine neue Straße gebaut werden soll (die B3 neu), ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Pakt-Partner der Klimakrise nicht ausreichend Raum in ihren Überlegungen einräumen.

Wir fordern daher, dass die Ziele des Mobilitätspakts Rastatt so angepasst werden, dass eine nachhaltige und klimafreundliche Verkehrswende in der Region tatsächlich gelingen kann. Über Reaktionen auf unseren Offenen Brief informieren wir Euch hier im Blog.