Einladung zum Gestalten: Frauen in der Klimaliste BW

von Frauke

Politische Arbeit ist neben Aktivismus unverzichtbar, wenn wir wirksamen Klimaschutz erreichen wollen. Daher ist es sehr bedauerlich, dass viele engagierte Frauen zögern, Ihr Wissen und Ihren Einsatz in politischen Parteien einzubringen. Wir laden Euch darum herzlich ein: Helft uns dabei, die notwendige Transformation der Gesellschaft politisch durchzusetzen!

Einladung zum Gestalten: Frauen in der Klimaliste BW

Frauen sind zahlenmäßig sehr stark in den Klimabewegungen vertreten. Viele junge Frauen standen und stehen bei ihren Protesten im Hambacher Forst oder im Danni der Polizei gegenüber. Auch bei den aktivistischen Gruppierungen Extinction Rebellion (XR) oder Ende Gelände spielen Frauen zentrale Rollen. Beim politischen Engagement ist das nicht immer so. Dem geringeren Frauenanteil in politischen Parteien (1, 2) ist zu entnehmen, dass Parteiarbeit nicht sehr attraktiv für Frauen zu sein scheint. Das hat konkrete Folgen für Politik und Gesellschaft (3). Parlamente sollten eine vollständige Repräsentation der Bevölkerung widerspiegeln. Diese Diversität können wir nur durch politische Beteiligung aller Geschlechter und gesellschaftlichen Gruppen erreichen.

Es ist überlebensnotwendig, ein System zu ändern, das unsere natürlichen Lebensgrundlagen zerstört, Profit und ökonomisches Wachstum über Nachhaltigkeit stellt. So braucht es uns alle – in all unseren Facetten – um die Transformation der Gesellschaft hin zu einer sozial gerechten und klimaneutralen Gemeinschaft zu gestalten. Dieses große Ziel können wir nur gemeinsam erreichen.

Die Klimaliste BW ist eine politische Plattform, die Euch und uns die Möglichkeit zur Gestaltung und zur Mitwirkung gibt. Wir können unsere Ideen in der Programmarbeit einbringen und über Öffentlichkeitsarbeit verbreiten. So haben wir eine Stimme und werden gehört. Wir können uns vor Ort in den Ortsgruppen engagieren sowie konkrete Projekte auf kommunaler Ebene anschieben. Wir treffen uns im Plenum und diskutieren miteinander, vor allem aber lernen wir voneinander.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich einzubringen, und beinahe jede*r findet bei uns die Aufgabe, die am besten zu den eigenen Fähigkeiten und Vorstellungen passt. Politik besteht nicht nur aus theoretischem Disput, oft ist es Beziehungsarbeit, die ein Vorankommen aller ermöglicht. Es ist gut, die Erfahrung der Selbstwirksamkeit zu machen und Klimaangst in Handlungsimpulse umzuwandeln. Politik und Weiblichkeit sind hier keine Widersprüche.

Viele wollen einen Schalter umlegen, um die Klimakrise mit technischen Mitteln zu lösen. Wir wollen diesen Schalter auch in den Köpfen umlegen und damit einen Bewusstseinswandel und die nötigen gesellschaftlichen Veränderungen bewirken. Wenn wir innerhalb der Gesellschaft Geschlechtergerechtigkeit erreichen wollen, brauchen wir Frauen, die sich aktiv in die Politik einbringen und dieses Modell auch in unserer Partei mit noch mehr Leben erfüllen. Es gibt viele gute Gründe, in unserer Gemeinschaft aktiv zu werden und zu sagen: „Auf geht´s zur Klimagerechtigkeit!“

Ihr habt Interesse, bei uns mitzumachen? Alle Infos gibt's auf der Website – oder schreibt uns eine Mail an info@klimaliste-bw.de. Wir freuen uns, von Euch zu hören!

Erfahrungsbericht: Ramona über die KlimalisteBW

„Erst gestern im Plenum habe ich die KLBW gelobt für die gute Kommunikationskultur. Wie beim letzten Mal war die Diskussion auch mit vielen Teilnehmenden sehr freundlich geblieben, auch wenn negative Kritik geübt wurde. Es wurde auch nicht mit positiver Kritik gespart.

Ich fühle mich als Frau sehr wohl in der KLBW-Atmosphäre und ich hatte auch meine Befürchtung geäußert, dass dies in der Klimaliste Deutschland vielleicht anders sein könnte, da ich selbst noch keine Erfahrung sammeln konnte und auch noch keine Erfahrungsberichte von anderen Frauen der Bundespartei kenne.

Es ist wohl mehr meine Angst, diese angenehme Atmosphäre zu verlieren im Falle eines Wechsels zur Bundespartei. Diese aktuelle Atmosphäre bei der KLBW war ja nicht immer so. Das haben wir uns erarbeitet. Als Frau fühle ich mich in keinster Weise diskriminiert und die Aufgaben, die ich übernommen habe in Projektgruppen, in Einzelprojekten und im Wahlkreis habe ich eigenverantwortlich an mich genommen, weil es Aufgaben sind, die zu meinen Fähigkeiten passen. Deshalb kann ich mich mit meinen Fähigkeiten und als Frau hier in der KLBW frei entfalten. Und darüber bin ich sehr erfreut!“

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