5 Tipps für den Klimaschutz, die Du garantiert noch nicht kanntest

von Uwe

Regionale Produkte kaufen, radeln statt fahren, Ökostrom nutzen: Klimaschutz, Ihr wisst, wie's geht. Heute haben wir aber fünf Geheimtipps ausgebuddelt, mit denen sogar Ihr noch mehr Klimafreundlichkeit in die Welt bringen könnt – viel Spaß!

5 Tipps für den Klimaschutz, die Du garantiert noch nicht kanntest

Dusche ist nicht gleich Dusche!

1. Der beste Platz für den Kühlschrank

So ein Kühlschrank ist praktisch, aber ein furchtbarer Stromfresser. Es lohnt sich daher, ihn an einem möglichst kühlen Ort zu platzieren. Zum Beispiel im Keller. Gut, dann müsst Ihr vielleicht öfter die Treppe runter und hoch, aber seht's einfach so: Dabei werden Kalorien verbraucht, die Ihr sofort wieder reinfuttern könnt. ;) Hier noch eine Motivationshilfe: Pro Grad niedrigerer Umgebungstemperatur sinkt der Stromverbrauch Eures Kühlschranks um etwa drei Prozent.

2. Druck raus beim Duschen

Duschen ist klimafreundlicher als Baden, so viel ist klar. Wer zusätzlich Wasser sparen will, nutzt einen Niederdruck-Duschkopf. Damit lässt sich nach Herstellerangaben bis zu 60 Prozent Wasser sparen! Schlaue Armaturen benötigen nur 5 Liter Wasser pro Minute für ein rauschendes Duscherlebnis statt mindestens 9 Liter.

3. PC versus Laptop

Nach dem Duschen geht's ins Büro. Dort solltet Ihr Euch dafür einsetzen, dass in der Firma keine Desktop-Rechner mehr genutzt werden. Ein Laptop verbraucht zwar auch Strom, ist aber wesentlich klimafreundlicher. So zitiert das Handelsblatt aus einer Studie, die Erstaunliches zutage brachte: pro PC fielen jährlich 122,9 kg CO2 an, pro Notebook 44,1 kg. Ein PC verbraucht also etwa das dreifache an Energie. In Deutschland gibt es etwa 100 Millionen PCs, also rechnet das Mal hoch! Wenn Ihr dann noch bei Eurem Notebook die Energiespar-Funktionen voll ausreizt, kann zumindest dieser Helfer endlich mal richtig abschalten.

4. Teefans wählen Wasserkocher

Schnell noch ein Blick in die Küche: Auf Eurer Herdplatte solltet Ihr nur erhitzen, was nicht anderswo auf Temperatur gebracht werden kann. Für Wasser gibt's Wasserkocher, die sind auf jeden Fall viel effizienter – vor allem, wenn sie aus Plastik sind (ist leider so, Metall wird stärker erhitzt) und wenn Ihr immer nur so viel Wasser reinfüllt, wie Ihr wirklich braucht. „Ich hab' aber einen Induktionsherd, ist der nicht genauso sparsam?“, fragte mich jüngst meine Mutter. Antwort: Nein, erst ab Mengen über 1,5 Litern (Nudelwasser!) ist der Herd energieeffizienter. Außerdem wird natürlich bei der Herstellung von Induktionsherden so viel Energie verbraucht, dass deren Gesamtenergiebilanz eher mau aussieht.

5. Das finstere Geheimnis der Grillkohle

Wir eröffnen die Grillsaison mit einer Warnung: Habt Ihr gewusst, dass in Grillkohle häufig Tropenholz verarbeitet wird? Ökotest hat die Angebote im vergangenen Jahr getestet und festgestellt: „Fehlen auf der Verpackung konkrete Informationen zum Ursprung des Holzes, wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit Tropenholz beigemischt.“ Geht gar nicht, genauso wenig wie Briketts auf Basis der fossilen Brennstoffe Braun- oder Steinkohle.

PS: Wenn Ihr Eure Gemüsespieße ohnehin nicht gerne auf den Grill legt, könnt Ihr dem Klima auch auf andere Weise helfen: Werdet Mitglied bei der KlimalisteBW! Alle Infos findet Ihr auf unserer Website. Oder schreibt einfach an kontakt@klimaliste-bw.de.


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