Gründungsparteitag der Klimaliste Baden-Württemberg

von Marc Sanchez

(Foto: Marc Sanchez)

Am Sonntag den 20.09.20 trafen sich in Freiburg im Breisgau ca. 25 politisch Aktive aus dem süddeutschen Raum zur Gründung und gleichzeitigem Gründungsparteitag der Klimaliste Baden-Württemberg.

Gründungsparteitag der Klimaliste Baden-Württemberg

Zu diesem Anlass verabschiedeten sie Einstimmig die Satzung und Geschäftsordnung der Partei und beschlossen die Teilnahme an den Landtagswahlen Baden-Württemberg im Frühjahr 2021.

Zudem fand die Wahl des ersten Landesvorstandes statt. Für die kommende Zeit gibt der sechsköpfige Vorstand den Kurs der Partei in Fragen der Klimagerechtigkeit vor. Jessica Stolzenberger, Sandra Overlack, Jessica Hubbard, Alexander Grevel und Sebastian Olejek wurden in demokratischer Abstimmung in das Amt der Vorsitzenden gewählt. Marco Pulver ergänzt den Vorstand in Funktion des Schatzmeisters. Satzungsgemäß wurden Kassenprüfung und Schiedsgericht ebenfalls vollständig besetzt. In das Amt derKassenprüferInnen wurden Jonas Klein und Pascal Gunzenhauser gewählt. Das Schiedsgericht besteht aus Franziska Grotz, Sara Häuser und Marco Cinquemani. Die ErsatzrichterInnen des Schiedsgerichts sind durch Manuel Mutter, Magnus Rembold und Niels Siethoff vertreten. Das Grundsatzprogramm wurde vorgestellt und zahlreiche Anträge zur Überarbeitung gestellt und abgestimmt und die zukünftige Entwicklung der Klimaliste Baden-Württemberg ausführlich beraten.

Durch die einwandfreie Vorbereitung konnte der Gründungsparteitag der Klimaliste Baden-Württemberg unter Corona-Gesichtspunkten erfolgreich abgehalten werden. Die Veranstaltung lebte von reger Diskussion, geteiltem Idealismus und dem festen Willen zur Verbesserung der politischen Landschaft. Zudem interessierten sich der SWR und die Badische Zeitung für den ersten Parteitag der neuen Partei und schrieben jeweils einen Artikel über die Gründung.

Durch die beschlossene Teilnahme an den kommenden Landtagswahlen Baden-Württembergs im Frühjahr 2021, wurde der Grundstein gelegt um junge Menschen der Klimagerechtigkeitsbewegung in ein deutsches Parlament zu wählen und ihnen eine direkte Stimme in der parlamentarischen Demokratie zugeben. Dieser Umstand ist neben den Parteigrundsätzen (Basisdemokratie, sozial-ökologischer Umbau und Antidiskriminierung/Antirassismus) wichtig um der Politik ein neues, junges Gesicht zu geben.

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