„Stillstand ist tödlich!“ Wir fordern Sofortmaßnahmen zur Klimarettung

von Uwe

Alexander Grevel: „Bundestag muss Task Force fürs 1,5-Grad-Ziel einrichten.“ 

„Stillstand ist tödlich!“ Wir fordern Sofortmaßnahmen zur Klimarettung 

Die Klimaliste Deutschland fordert nach der Bundestagswahl sofortige Maßnahmen zur Klimarettung und zur Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze. „Wer jetzt monatelange Koalitionsverhandlungen führt und ansonsten nur Stillstand produziert, verrät die kommenden Generationen", sagt Alexander Grevel, Vorstandsmitglied der KlimalisteBW. 

„Das Klima wartet nicht, bis sich die neue Regierung gebildet hat.“ 

Notwendig seien zwei Dinge: die Einrichtung einer Klima-Task-Force durch die amtierende Bundesregierung unter Beteiligung aller demokratischen Parteien. Und parallel dazu ein klarer Fokus auf den Klimaschutz bei den Koalitionsverhandlungen. „Alle Parteien, die aktuell die Regierung bilden wollen, haben sich zur Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze bekannt“, sagt Alexander Grevel. Die Klimaliste Deutschland fordert, dass aus diesem Bekenntnis zur Klimarettung Sofortmaßnahmen abgeleitet werden. Zu diesem Zweck könnte etwa eine aus Expert*innen und fachlich versierten Abgeordneten gebildete Klima-Task-Force eingerichtet werden. „Stillstand ist tödlich“, sagt Alexander Grevel, „das Klima wartet nicht, bis sich die neue Regierung gebildet hat. Sofortiges Handeln auf Bundesebene ist daher unverzichtbar.“ 

Mögliche Sofortmaßnahmen finden sich im Wahlprogramm der Klimaliste ebenso wie in den Programmen von Non-Profit-Organisationen wie Greenpeace und Institutionen wie Agora Energiewende. Die Klimaliste Deutschland fordert beispielsweise: 

• ein sofortiges Tempolimit auf Autobahnen, 

• einen sofortigen Stopp der Subventionen für die Nutzung fossiler Energien zur Stromerzeugung sowie für den mit diesen Energien angetriebenen Verkehr und 

• eine Photovoltaik-Pflicht für alle geeigneten Dachflächen. 

„Wir müssen jetzt die nötigen Schritte zur Klimaneutralität bis spätestens 2035 gehen“, sagt Alexander Grevel. Unabhängig von der Regierungskonstellation gelte daher: „Wir werden der neuen Regierung vom ersten Tag an Druck machen – für sozial gerechten Klimaschutz, der die Interessen kommender Generationen berücksichtigt.“ 

vorheriger Blogbeitrag
Systemfragen, Teil III: Postwachstums-Ökonomie – Die Halbierung des Konsums
nächster Blogbeitrag
Fürs Klima auf die Straße: Die wichtigsten Termine bis September