Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?

Ich trete für die langfristige Bewohnbarkeit unseres Planeten - und somit für die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens an.

Wir müssen auf allen Ebenen umsteuern: Bei der Energieerzeugung, der Industrie, im Verkehr, in der Landwirtschaft.
Ich trete dafür ein, diesen notwendigen Umbau sozial gerecht umzusetzen.

Unser Planet ist wunderschön.
Wir können ihn erhalten.

Lasst uns endlich anfangen!

Dr. Friederike Benjes

Software-Entwicklerin

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Kernaussage

Lasst uns die Zerstörung unseres wunderschönen Planeten beenden!

Es wird nicht einfach, aber es ist immer noch möglich, die Klimakatastrophe zu verhindern. Dafür ist ein Umsteuern auf allen Ebenen notwendig: Bei der Energieerzeugung, im Verkehr, in der Landwirtschaft. Denn nur so können wir unseren Beitrag zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C leisten. Ich setze mich mit aller Kraft dafür ein, diesen notwendigen Wandel sozial gerecht zu gestalten.

Politische Ziele

Seit über 40 Jahren ist bekannt, welche Probleme durch das Verbrennen von Öl, Gas und Kohle entstehen. Wir sind dabei, durch die Nutzung dieser Rohstoffe und durch unsere Lebensweise die Bewohnbarkeit der Erde dauerhaft zu zerstören.
Mich macht das immer wieder fassungslos. Denn inzwischen gibt es Lösungen, die sofort umgesetzt werden können. Baden-Württemberg hat eine besondere Verantwortung, da es als wohlhabendes Bundesland Vorbildfunktion hat. Als Region des Globalen Nordens wird Baden-Württemberg zeigen, dass die notwendigen Klimaschutzmaßnahmen möglich und politisch umsetzbar sind.

Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit gehen Hand in Hand

Die besondere Ungerechtigkeit, dass Menschen im globalen Süden schon jetzt ihre Lebensgrundlage durch den Klimawandel zerstört sehen, obwohl sie gar nicht dazu beigetragen haben, ist eine meiner Triebfedern für mein Engagement.

Gleichzeitig ist mir wichtig, dass auch hier in Baden-Württemberg die Kosten für den notwendigen Umbau auf viele starke Schultern verteilt werden – und die Menschen mit den geringsten Einkommen keine zusätzlichen Kosten zu befürchten haben.

Soziale Gerechtigkeit in Baden-Württemberg heißt für mich unter anderem:
• Erhöhung des Mindestlohns
• deutlich bessere Bezahlung von Pflegekräften
• bezahlbarer Wohnraum

Selbstverständlich stelle ich mich gegen jede Form von Diskriminierung, Rassismus, Ausgrenzung und Gewalt.

Wofür setze ich mich ein?

Ich setze mich dafür ein, dass wir bis 2025 zu 100 Prozent erneuerbare Energien nutzen, das heißt auch alle Kohlekraftwerke abschalten. Dazu ist es u.a. notwendig, die Menge der Windkraftanlagen zu vervielfachen, Photovoltaik auf allen geeigneten Dächern zu installieren, Agrophotovoltaik zu fördern und Geothermie auszubauen.
Ich setze mich für einen ökologischen Umbau der Landwirtschaft ein.

Mein Herzensthema aber ist die Verkehrswende: Der Verkehr trägt aktuell mit 31% zu den Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg bei.
Ich setze mich dafür ein, dass die aktuelle finanzielle und räumliche Bevorzugung des Auto- und des LKW-Verkehrs beendet wird.
Stattdessen wird die Infrastruktur für den Rad- und Fußverkehr sowie der öffentliche Verkehr massiv ausgebaut, so dass auch ländliche Gebiete gut angeschlossen sind. Unsere Städte und Kommunen sollen wieder für Menschen da sein und nicht hauptsächlich für Autos.
Eine Verkehrswende, die Radfahren, Zufußgehen und den öffentlichen Verkehr bevorzugt, ist nicht nur möglich und kostengünstig, sondern erhöht auch die Lebensqualität in unseren Städten und Dörfern. Allein in Heidelberg werden jährlich 36 Millionen Euro Steuergelder in den Autoverkehr investiert und nur 900.000 Euro in den Radverkehr.

Werdegang

• Studium der Informatik an der FAU Erlangen und TU Karlsruhe (in Karlsruhe mit Nebenfach Verkehrsplanung)
• Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Computerlinguistik der Universität Heidelberg
• 1998 Promotion in Informatik an der Universität Mannheim
• Seit 1998 als Software-Entwicklerin tätig

Zivilgesellschaftliches Engagement

• Im Studium aktives Mitglied der Uni-Friedensgruppe in Karlsruhe
• Friedensgruppe für das ehemalige Jugoslawien
• VCD Heidelberg
• Mentor Lesehelferin
• Arbeitsgruppe Asyl: Rohrbach sagt JA
• 2020: Mitbegründerin des Radentscheids Heidelberg und des Klimaentscheids Heidelberg

Meine persönliche Motivation für die Kandidatur

Ich bin Landtagskandidatin für Heidelberg, weil ich die Klimakatastrophe für die größte Bedrohung der Menschheit halte und unbedingt zu ihrer Verhinderung beitragen möchte.

Der Klimawandel hat mich schon als junge Frau beunruhigt - darum habe ich z.B. nie ein Auto haben wollen - aber ich habe ihn weiter in der Zukunft verortet und dann auch wieder aus dem Bewusstsein verloren. Erst 2019 durch die Bilder der tauenden Permafrostböden habe ich begriffen, wie weit die Klimakrise inzwischen vorangeschritten ist.

Seitdem bin ich in der Klimabewegung aktiv, um zu retten, was noch zu retten ist. Natürlich treibt mich dabei die Sorge um die Zukunft meiner drei Kinder besonders an.

Die Kandidatur für die Klimaliste scheint mir ein sehr wirksames Mittel zum Umsteuern zu sein, denn im Landtag können wir viel erreichen, um wirksam Klimaschutz zu betreiben: Hier können wir den notwendigen Wandel in der Energieversorgung, im Verkehr und in der Landwirtschaft vorantreiben.