Von der Politik erwarte ich eine klare Zielsetzung, die die Einhaltung des verbleibenden Treibhausgasbudgets beinhaltet. Germanzero e.V. hat das Budget für Deutschland berechnet. Wir können es pro Kopf auf Landesebene runterrechnen.

Es ist notwendig, offen und ehrlich zu kommunizieren, dass das Erreichen dieses Ziels nur mit größeren Transformationen in Wirtschaft und Gesellschaft umsetzbar ist.

Um Vorschläge für möglichst effiziente Maßnahmen zu entwickeln sehe ich eine gleichberechtigte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, BürgerInneninitiativen, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft als notwendig an. Alle Akteure, die Maßnahmen erarbeiten, sollten dem Gemeinwohl und der Erhaltung unserer Lebensgrundlagen verpflichtet werden. Eine unabhängige Organisation zur Lobbykontrolle, sollte darüber wachen, dass Ergebnisse nicht durch individuelle Interessen beeinflusst werden.

Für folgende Maßnahmen möchte ich mich einsetzen:
- die vollständige Dekarbonisierung der Energiewirtschaft und Mobilität (massiver Photovoltaik- und Windkraftausbau, andere regenerative Energien wo möglich),
- drastische Einschränkung von Aktivitäten, die (noch) nicht CO2-neutral möglich sind, wie z.B. Fliegen und
- Investitionen in die Schaffung von lokalen Kohlenstoffsenken
Die Kompensation lokaler Emissionen durch CO2-Reduzierung in anderen Ländern als Mittel zur Erreichung der Klimaneutralität lehne ich ab.

Es ist Aufgabe der Politik den Menschen, die von den Änderungen betroffen sind, Wege der Partizipation und Sicherung des Wohlstands aufzuzeigen. Als unterstützende Maßnahme für eine schnelle Transformation stehe ich für die Idee eines zeitlich begrenzten bedingungslosen Grundeinkommens gekoppelt mit zukunftsorientierten, frei wählbaren Weiterbildungsangeboten.

Für das Jahr 2030 wünsche ich mir Folgendes: Baden-Württemberg ist 100% klimaneutral und blickt mit Stolz auf 10 Jahre erfolgreichen Wandels zurück. Wir sind von gesellschaftlichen Verwerfungen oder Radikalisierung verschont geblieben. Zur Eindämmung der Klimakrise haben wir unser Bestmögliches getan und lassen nun andere Regionen von unseren Erfahrungen profitieren. Parteiübergreifend widmen wir uns weiterhin mit oberster Priorität der Erhaltung unserer Lebensgrundlagen. Die KlimalisteBW hat ihr Ziel erreicht und löst sich auf.

Sandra Herden

Software-Ingenieurin

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