Vielen Dank an 474 Stimmen im Wahlkreis Gmünd!

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Ich bin langjähriger Fahrrad- und Bahnfahrer, habe auch sonst wo möglich versucht, im persönlichen Verhalten nachhaltig zu leben, da dies oft auch gesund ist und Geld spart, und um einfach die Möglichkeiten auszuprobieren und zu fördern.

Es waren Diskussionen wie die um Lufthansa, Regionalflughäfen und Autokaufprämien im Jahr 2020, wo ich gesehen habe, dass die etablierte Politik in vielen Bereichen keine Kraft aufbringt, den Kurs auf den Abgrund umzukehren. Das hat mir den Ruck gegeben, auf politischer Ebene mehr zu tun, als alle paar Jahre meine Stimme abzugeben, und selber aktiv zu werden, damit die Post-Covid-Welt nicht noch schneller auf den Abgrund zurast als die vorherige. Gut, dass es viele andere auch so gesehen haben und die Klimaliste-BW gegründet haben!

Ich fasse mal in drei Punkten zusammen, was mich treibt:
1. Ich glaube inzwischen, dass die allermeisten Menschen zumindest in Deutschland verstanden haben, dass wir den Planeten auf eine Katastrophe zutreiben. Alleine, das Handeln danach auszurichten, das schaffen viele nicht oder wollen es jetzt nicht, aus unterschiedlichen Gründen. Aber daran muss man doch etwas ändern können!
2. Wir nehmen den Grünen Stimmen weg? Ich glaube, gar nicht so viele, und es gibt unter den AnhängerInnen der meisten Parteien Menschen, denen der Klimaschutz sehr wichtig ist. Aber wichtiger, auch für die Lebendigkeit der Demokratie finde ich, Leuten eine Wahlmöglichkeit zu bieten, die sonst aus Frust gar nicht oder nur widerwillig wählen würden. Ich jedenfalls wähle lieber aus voller Überzeugung als aus Kompromissüberlegung.
3. Ich verstehe, dass ich privilegiert bin. Wer Angst um seine Existenz hat, dem ist diese Sorge wichtiger als die Sorge, ob in 10 Jahren alle unsere Wälder abgefackelt sind. Daher kann Klimaschutz nur als “Klimagerechtigkeit” funktionieren: zum einen, damit die Leute nicht massenweise um ihre Existenz bangen müssen und trotzdem an den Folgen der Klimakatastrophe leiden, aber zum anderen auch, dass Leute nicht den Eindruck haben, ich “blute”, während andere ungeniert “die Sau rauslassen”.

Ich bin Jahrgang 1971, wohne in Lorch bei Gmünd im Remstal, bin beruflich Software-Entwickler.

Martin Rust

Informatiker

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