Partei ergreifen für das Klima!

Wenn du dich für eine Mitgliedschaft in der KlimalisteBW interessierst, gibt es hier alle Infos und ein paar Statements von Mitgliedern, warum sie sich engagieren:

Passt die Klimaliste zu dir? Passt du zur Klimaliste?

Wenn du an einer auch politisch unterstützten Lösung der Klimakrise mitarbeiten möchtest, bist du bei uns richtig. Schreib’ einfach eine E-Mail an unsere Mitgliederbetreuung und bewirb dich um eine Mitgliedschaft. Jemand aus dem Klimalisten-Team wird sich dann zeitnah bei dir melden, um über die nächsten Schritte zu reden.

Lies dir vorher auf jeden Fall bei den Texten unseren Grundkonsens durch und schmökere ein bisschen in den Fragen & Antworten, um festzustellen, ob du zur Klimaliste passt.

Vertiefen kannst du mit dem Grundsatzprogramm, der Satzung und dem Wahlprogramm (alles bei den Texten).

Und falls du jemand suchst, mit dem du zunächst mal über die Klimakrise im Allgmeinen oder die Klimaliste BW im Speziellen reden willst, schreib’ uns in einer E-Mail, was genau dich bewegt und wir vermitteln dir die passende Ansprechperson.

Wir machen schon mit ...

… bei der Klimaliste Baden-Württemberg (wie viele weitere Mitglieder):

Franziska Grotz

Kempten (Allgäu) | 21 | studiert Grundschullehramt “Ihr müsst aufwachen und allen klar machen, Wie wichtig das jetzt ist. Unsere Welt und alle Menschen gilt es heute noch zu schützen, Denn was wird uns ohne Leben unser ganzes Geld noch nützen?” Leider konnte ich durch Demo-Gedichte bisher nicht besonders viel erreichen, deswegen mache ich jetzt Politik.

Niels Siethoff

28 Jahre alt | studiert Technische Informatik | will nicht tatenlos dabei zusehen, wie die Menschheit ihren und den Lebensraum vieler anderer Spezies auf diesem Planeten zerstört.

Nora Oehmichen

Ich bin Lehrerin an einem allgemeinbildenden Gymnasium im Kreis Ludwigsburg, Mutter von drei Kindern und Klimaaktivistin. Wenn ich höre, dass der Welt nach wissenschaftlichem Dafürhalten weniger als 15 Jahre bleiben, “die Infrastrukturen so auf die Bahn zu bringen, dass es nicht zu ganz verheerendem Leid auf der Erde kommt” (Antje Boetius, Tiefseeforscherin), macht mir das Angst. Und es macht mich wütend. Und ich sehe andere, denen es ebenso geht. Das wiederum macht mich froh. Zusammengenommen ist das eine ganz gute Mischung, um mich motiviert, gut gelaunt und dennoch mit dem nötigen Respekt für echten Klimaschutz einzusetzen, wo ich kann. Zum Beispiel in der Klimaliste.

Ulrich Krieghoff

Pfinztal | 66 Jahre | Maschinenbauingenieur 

Ich habe in den letzten Jahren erkannt, dass es nicht ausreicht, wenn ich zum Schutz des Klimas und der Umwelt nur mein eigenes Verhalten ändere. Der Klimawandel erfordert viel mehr und vor allem auch viel schnelleres Handeln von möglichst allen Menschen. Deshalb bin ich bei der Klimaliste, um Forderungen wie z.B. Ausbau der Wind- und Sonnenenergie ohne Behinderungen, sofortiger Stopp aller Subventionen für fossile Energien, schneller Ausbau des ÖPNV und autofreier Umbau der Innenstädte verstärkt in die Politik zu bringen. Mahatma Gandhi hat es sehr gut gesagt: “Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun”

Helmut Tschoppe

Wir Alten haben das mit dem Klima vermasselt. Jetzt ist es unsere verdammte Pflicht, dafür zu sorgen, daß die Jugend eine Zukunft hat. Deshalb unterstütze ich die Klimaliste.

Jan Bollmann

Als angehender Politikwissenschaftler weiß ich um die Bedeutung des Kompromisses für die Lösung öffentlicher Probleme. Die Chance sinnvolle Kompromisse zu schließen, um die aktuelle Klimakrise zu verhindern wurde von den Generationen über mir nicht genutzt. In der Folge ist der Platz für Kompromisse in diesem Bereich auf ein Minimum zusammengeschrumpft. Folglich bleiben uns nur noch tiefgreifende, unverzügliche Veränderungen, um den entstandenen Schaden zu begrenzen. Das Klima tangiert so ziemlich alle großen Zukunfts- und Gerechtigkeitsthemen- etwa die der globalen Migration und der Entwicklung des globalen Südens. Aber auch für uns sehr greifbare Themen hängen von dem Ausmaß der Klimakrise ab: Unser eigenes Wirtschaftsinteresse oder natürlich ganz basal die Möglichkeit für zukünftige Generationen in einer lebenswerten Umwelt aufzuwachsen hängen von unserer Fähigkeit ab, effektiven Klimaschutz zu betreiben. Ich bin der festen Überzeugung, dass dem Klimaschutz absolute Priorität eingeräumt werden muss und alle Politikfelder sich an dieser Herausforderung messen müssen. Wir brauchen eine radikale Neujustierung der Politik. Jetzt.

Jonathan Schnitzler

Nürtingen | 24 | Student Wir haben nur einen bewohnbaren Planeten. Diesen sollten wir möglichst lange bewohnbar halten. Dazu sind viele Umwälzungen in Verkehr, Bau, Industrie, Landwirtschaft etc. nötig. Diesen Wandel sollten wir zügig, aber auch sozialverträglich, angehen.

Peter Titus

Heilbronner, 48 Jahre
Ich bin aus der Generation, die durch Desinteresse und Bequemlichkeit diese Welt an den Rand des Klimakollaps gebracht hat. Wir haben deshalb unseren Kindern und Enkeln gegenüber die absolute Verpflichtung alles Menschenmögliche zu tun um die Katastrophe zumindest abzumildern und so ihr Überleben auf diesem Planeten zu sichern. Deshalb bin ich seit dem Frühjahr 2019 bei jeder Gelegenheit mit den Fridays for Future auf der Straße, halte Reden, organisiere Veranstaltungen usw. Wir sehen jedoch in den politischen Entscheidungen der letzten beiden Jahre wie z.B. dem Klimapaket der der Bundesregierung, dem Kohleausstiegsgesetz oder dem Entwurf des neuen EEG Gesetzes das die aktuellen politischen Akteure weder willens noch fähig sind, dem Problem angemessene Regelungen auf den Weg zu bringen. Darum brauchen wir die Klimaliste als treibende Kraft, um dem taumelnden System aus massiven Lobbyeinflüssen der fossilen Industrie und in starren Denkmustern festgefahrenem Politikbetrieb den Impuls zu geben sich der Realität zu stellen dass die überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland die Bedrohung durch die Klimakrise erkannt hat und deutlich ambitionierte, effektivere Maßnahmen fordert.

Dr. Guido Mennicken

Leonberg. Artenschutz und Klimaschutz sind mir zentrale Anliegen. Als Hobby-Entomologe kann ich die Auswirkungen der Klimakrise auf einzelne Arten unmittelbar beobachten. Umgekehrt beschleunigt der Verlust bestimmter Biotope, wie z.B. Moorflächen, die Klimakrise. Daher müssen wir beide Krisen zusammen betrachten und gemeinsam lösen. Für effektiven Klimaschutz haben wir das Wissen und die Technologien; was wir brauchen, ist entschlossenes Handeln. Politik sollte faktenbasiert und transparent sein. Eine parlamentarische Demokratie lebt von einer respektvollen Debattenkultur. Hierzu möchte ich gerne beitragen. “When they go low, we go high” Michelle Obama

Jonas Piknias

Der Klimawandel wurde doch nur von grünen Spinnern erfunden! Und selbst wenn es ihn wirklich gäbe, was kümmert uns dass in Deutschland? Oder? Ich kann mich noch an weiße Weihnachten erinnern. Als Kind lag so viel Schnee, dass wir im Winter oft Schlitten fahren und sogar ein Iglu bauen konnte. Die Klimakatastrophe war für mich damals weit entfernt. In Grönland schmolzen ein paar Gletscher und im Pazifik versanken einige kleine Inseln… Inzwischen sieht es anders aus. Bereits hier in Deutschland können wir alle deutlich die Auswirkungen spüren. Schnee fällt nur noch an einem maximal an zwei Tagen im Winter. Unsere Wälder sterben und unsere vertrockneten Felder führen jetzt schon zu dramatischen Ernteausfällen. Und damit geht es uns in Deutschland noch gut. Zwischen Waldbränden und Hungersnöten sieht es in anderen Ländern schon deutlich schlimmer aus! Die wissenschaftliche Lage ist klar. Schon lange. Bereits seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Passiert ist seit dem leider trotzdem nicht sonderlich viel. Deutschland hält seine gesteckten Ziele nicht ein und das obwohl bereits diese zu niedrig gesteckt sind. Wir sind knapp 8 Milliarden Menschen auf unserer Erde und wir haben keine Zeit mehr uns gegenseitig die Schuld in die Schuhe zu schieben. Wenn wir die Klimakatastrophe aufhalten wollen, müssen wir alle zusammen arbeiten. Jetzt sofort. Die etablierten Parteien verschleppen Entscheidungen, reden die Folgen der Klimakatastrophe klein und arbeiten lieber mit Lobbyisten zusammen anstatt mit WissenschaftlerInnen. Höchste Zeit um frischen Wind in die Politiklandschaft zu bringen!

Daniel Zoch

Walldorf | 42 | Erneuerbare-Energien-Fan | Vater
Ich setze mich dafür ein, dass unsere Kinder in einer Welt mit intakter Natur, sozialer Gerechtigkeit, Frieden und Wohlstand aufwachsen können.

Selina

22 Jahre alt und Lehramtsstudentin im sechsten Semester. Ich studiere an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg Musik, Deutsch und Erlebnispädagogik für die Sekundarstufe I und bin dementsprechend gerne musikalisch und auch in der Natur unterwegs. Da mir letzteres besonders am Herzen liegt, habe ich beschlossen, nicht mehr nur stille Beobachterin von der Art und Weise, wie wir Menschen mit unserer schönen Natur umgehen, zu sein und aktiv zu werden. Durch einen guten Freund und nebenbei auch Vorstand der Klimaliste BW bin ich auf diese Partei aufmerksam geworden. Da ich sehr heimatverbunden bin und ich die Naturvielfalt im schönen Wangen im Allgäu erhalten will sowie auf Vermüllung unserer schönen Wälder entgegenwirken zu können, habe ich mich als Ersatzkandidatin für den Wahlkreis 68 beworben. Ich habe große Hoffnung darin, dass wir endlich gemeinsam etwas bewirken können und dass nicht mehr nur um den heißen Brei geredet, aber nichts gemacht wird. Mir tut es im Herzen weh zu sehen, wie wir mit dem Geschenk der Natur und damit auch unserer Lebensgrundlage und der der Tiere umgehen. Es muss sich etwas ändern! Und dafür stehe ich.

Markus Damson

Familienmensch, 53, verheiratet, 3 Kinder zw. 10 und 27 Jahren, ehemaliger Gemeinderat, Umwelt- und Klimaschutz ist für mich Lebensphilosophie, eigenes Haus in schöner Ortsrandlage, PV mit Akku, E-Auto-Fahrer, Nicht-Flieger …

Marco Pulver

Pfullendorf | 29 Jahre alt | öffentlicher Dienst …, weil es nicht um mich geht, sondern um die globale Lebensgemeinschaft. …, weil Demokratie in meinen Augen mehr erfordert, als alle vier Jahre ein Kreuz zu setzen. …, weil mein Engagement gegen Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit zur Sisyphos-Aufgabe wird, wenn wir weiter GEGEN unseren Planeten kämpfen. Deshalb: Klimaliste Baden-Württemberg!

Mattis Nuding

Ich bin 20 Jahre alt und studiere Psychologie. Mein größtes Ziel mit der Klimaliste ist, endlich auf Fakten basierende (Klima-)Politik in unsere Parlamente zu bringen.

Jörn Greszki

Ich bin grundsätzlich ungeduldig, vor allem aber in Bezug auf den Nichtfortschritt bei dem weltweiten Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels. Im Kleinen habe ich mich schon etwas umgestellt - Bahn/Rad statt Flugzeug - viel weniger Fleischkonsum - Umstellung im Minigarten auf “lass die Natur für dich arbeiten” Um wirklich große Effekte zu erzielen braucht es weitreichendere Weichenstellungen in der Politik, die nach-wie-vor nicht passieren: - Stärkung des ÖPNV - Umstrukturierung der Individualmobilität - weg vom eigenem Fahrzeug hin zu preiswerten und hochqualitativen Taxi- und Sharingmodellen - Umstellung der Nahrungsmittelproduktion nach besseren ökologischen und ethischen Standards - Gestaltung der Gesellschaft nach der Prämisse des gemeinsamen Wohlstandes statt dem des einzelnen Individuums in Konkurrenz zu allen anderen Es gibt wenige Bonmots aus denen man universell viel ableiten kann: - Was du nicht willst - das man dir tu’ - das füge keinem Anderen zu - Das Privileg ist der Tod jeder Gemeinschaft - Politiker und Wetterfrösche - man kann ihnen nicht trauen… …darum würde ich mich hier engagieren … und darum bitten dass wir gegenseitig auf uns aufpassen - um nicht so zu werden wie diejenigen weswegen KL-BW gegründet wurde.

Julius Hoderlein

Edingen | 26 | Geographiestudent, seit 14 Jahren im Rhein-Neckar Kreis aktiv. Bisheriges Engagement beim Asylarbeitskreis Heidelberg und in der freien Theaterszene. Für einen schnellen und effektiven Politikwechsel müssen wir die Klimagerechtigkeitsbewegung auch persönlich in die Parlamente bringen. Jetzt braucht es Mut zu mehr Vision, mehr Demokratie, mehr Teilhabe, mehr politischer Transparenz und eine klare Positionierung: … für solidarisches, bedürfnisorientiertes Wirtschaften und Zusammenleben … für eine konsequente Politik der Klimagerechtigkeit oder wie siehst du das? (Ich glaube, wir brauchen auch mehr Gesprächsbereitschaft)

Saskia Knispel de Acosta

Hört auf die Wissenschaft. Physik ist nicht verhandelbar.

Dr. Günther Beikert

Menschen brauchen und wollen Rahmenbedingungen für ausreichenden Klimaschutz. Dafür steht die Klimaliste und dafür stehe ich als Kandidat.

Pierre Herrmann

Seit mehr als 10 Jahren in der Energiewende aktiv. Es wird Zeit, dass wir 100% Erneuerbare Energien für Strom, Wärme und Mobilität bis spätestens 2030 anpeilen und ermöglichen. Es ist notwendig, zeigt die Klimaforschung. Wir müssen so schnell wie möglich aus atomarfossilen Energien aussteigen. Es ist möglich, hat Tony Seba in seinem Buch “Clean Disruption” (deutsche Übersetzung “Saubere Revolution 2030”) aufgezeigt. Der Übergang wird disruptiv schnell sein, d.h. die alten Strukturen werden weichen müssen, wenn sie sich nicht anpassen können. Dagegen kämpfen sie seit Jahr(zehnt)en. Ist die Kraft zu groß, weiche aus, ist der Weg frei, stoße vor, lehrt die Kampfkunst. Machen wir, wie Hermann Scheer sagte, die Menschen energieautonom, lassen wir nicht nur den Kampf ins Leere gehen, wir befreien die Menschen und ihre Entscheidungen von fossiler Abhängigkeit.

Jared Schiffer

Ich bin 27 jahre alt, arbeite im Kindergarten und bin Klimaaktivist.

Michael Halfmann

Ich lebe mit meiner Frau und meinen beiden Kindern in Heidelberg. Die drei haben mich auch zum Klimaschutz gebracht, die eine durch ihre Angst um unsere Zukunft, die anderen beiden durch die Tatsache, dass sie noch länger auf diesem Planeten leben werden als ich, und es mir sehr wichtig ist, dass das dann auch noch Spaß macht. Da bin ich nun und setze alle Hebel in Bewegung…

Markus Koch

2025 immer im Blick, voller enkeltauglicher Visionen und Projekte. Einfach, um einen “bestellten Hof” zu hinterlassen. Es wird keine leichte Aufgabe sein, packen wir es also an.

Dr. Michael Vonau

59, Literaturwissenschaftler und Texter, verheiratet, zwei Kinder (z.T. erwachsen). Ich lebe mit meiner Familie in Fellbach bei Stuttgart und setze mich seit den frühen 80gern für öko-soziale Themen ein, gerade auf kommunalpolitischer Ebene (ehem. Stadtrat). Meine Schwerpunkte liegen in der nachhaltigen Stadtplanung und urbanen Landwirtschaft.

Dieter Bächle

Wir brauchen bei der Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg ganz dringend eine ökologisch ausgerichtete Partei, die eine umfassende Umgestaltung hin zu einer sozial gerechten, konsequenten Klimaschutzpolitik in allen Bereichen betreibt. Die Klimaliste BW bietet eine solche Plattform für die Wählerschichten, die erkannt haben, dass ein „weiter so“ uns in vielfältige Krisen führt - beim Klima genauso wie bei der Vielfalt der Arten oder bei den begrenzten Ressourcen. Die Zeit drängt – deshalb engagiere ich mich und kandidiere für die Klimaliste – übrigens habe ich alle Muster aus meinem 50-jährigen Wählerdasein über Bord geworfen und bin ich zum ersten Mal einer Partei beigetreten!

Irmela Schlegel

Wie wollen wir leben? Diese Frage ist in Zeiten der Klimakrise wichtiger denn je. Weiter machen wie bisher ist weder möglich noch wünschenswert. Die Vision einer nachhaltigen, resillienten und lebenswerten Gesellschaft attraktiv zu gestalten und mutig neue Wege zu gehen, ist eine Herausforderung, die wir gerne annehmen sollten. Ich habe Klima- und Umweltwissenschaften in der Hoffnung studiert, zu einer klimapositiven Zukunft beitragen zu können. Allerdings fühle ich mich als Wissenschaftlerin oft machtlos, was aktives Handeln zum Klimaschutz betrifft. Die wissenschaftliche Grundlage des Klimawandels, die Rolle des Menschen dabei und auch was wir dagegen tun können, ist bereits lange bekannt. Weiterhin die Fakten darzulegen und die Prognosen zu verfeinern reicht nicht mehr aus, wenn zu wenige danach handeln. Daher werde ich aktiv und stehe für ein klimagerechtes Baden-Württemberg und eine konsequente Einhaltung und Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens.

Thorsten Kolberg

Lehrer an einer gewerblichen Schule

Als Vater von 2 Kindern wünsche ich mir, dass auch sie auf einem Planeten mit brauchbarem Lebensraum alt werden können! Um die Erderwärmung zu bremsen müssen meiner Ansicht nach die Treibhausgasemissionen begrenzt werden. Seit den letzten Jahren warnen Forscher immer wieder. Aber leider lässt die Politik sich lieber von Wirtschaftsinteressen leiten… Wir alle müssen handeln und die Politik muss dafür die Rahmenbedingungen setzen! Mit meiner Kandidatur für die Klimaliste Baden-Württemberg möchte ich eine Partei unterstützen, die auch zukünftig die Regierenden an die strenge Einhaltung des gesetzten Ziels von 1,5°C erinnert und dafür kämpft. Damit auch zukünftige Generationen einen bewohnbaren Planeten Erde 

Philip

Weinstadt | Sonderschullehrer | 3 Kinder Jetzt gilts! Abwarten und “Schönreden” war gestern. Nutzen wir unsere gemeinsame Kraft um unseren wunderschönen Planeten zu bewahren.

Stefanie Weißmann

Bad Mergentheim | 33 | Controllerin Die Zahlen, Daten und Fakten zur Klimakrise sind sehr beängstigend. Wir steuern ungebremst auf die größte Katastrophe der Menschheit zu - Dürren, Hitzewellen, Stürme, Fluten, Waldbrände zerstören unsere Lebensgrundlage und Menschenleben. Und mit jedem Grad Erderwärmung wird es schlimmer werden. Die Folgen sind kaum vorstellbar: Missernten, Hungersnöte, Wasserknappheit, unbewohnbares Land, Millionen von Klimaflüchtlingen. Es wird Zeit, endlich konsequent zu handeln und der Einhaltung des Pariser Klimaabkommens oberste Priorität zu geben. Wir müssen um jedes Grad Erderwärmung kämpfen, damit die Erde für uns und vor allem für die nachfolgenden Generationen als Lebensgrundlage bleibt. Denn: There is no Planet B!

Marco Cinquemani

Stuttgart | 37 Jahre | Lehrer an einem Gymnasium (Gemeinschaftskunde und Sport) 

Eine Entwicklung zu einer nachhaltigen Gesellschaft funktioniert nicht nur auf individueller Ebene. Es braucht verbindliche Rahmenbedingungen in der Gesellschaft - ansonsten bleibt alles nur Stückwerk und Verhaltensänderungen bleiben häufig mit hohen Hürden versehen. Die Bedrohung der Lebensgrundlagen auf dem Planeten durch den Klimawandel unterscheidet dieses politische Problem maßgeblich von herkömmlichen Gegenständen in der Politik. Vielmehr ist dies die existenzielle Zukunftsfrage der heutigen Zeit. Es muss rasch und konsequent gehandelt werden - die Natur reagiert zwar mit Zeitverzug auf unser Handeln, legt unsere Fehlleistungen hingegen schonungslos offen. Konsistenz, Suffizienz und Effizienz sind die Stellschrauben, um eine Katastrophe abzuwenden. Ich will dabei helfen und einen Beitrag leisten, politische Änderungen herbeizuführen.

Samira Böhmisch

Lörrach | 24 Jahre alt | studiert im Master Nachhaltige Agrar- und Ernährungswirtschaft | Weil es 2 vor 12 ist, längst an der Zeit, die Erde wieder zukunftstauglich zu machen. Wohlgemerkt die Grundlage unseres Lebens sowie aller Lebewesen. Wie großartig, dass sich Menschen zusammen finden, die dafür kämpfen wollen.

Philipp Kern

Ich wohne in Freiburg, bin 35, verheiratet und Vater einer Tochter. Ich bin Ingenieur und arbeite an der Schnittstelle zwischen Mensch und Software. Ich würde mich als Idealisten bezeichnen - meine Frau meint ich wäre zu radikal. Dabei denke ich nur vom Ziel her und wenn eine Treibhausgas-Netto-Null Gesellschaft “radikal” ist - dann bin ich das wohl :) Es müssen Ziele definiert werden um die notwendigen Schritte einleiten zu können. Die Fakten liegen auf dem Tisch - die Technik ist da - allein der Wille zur Veränderung fehlt. Ich würde die digitalen Errungenschaften der industriellen Revolution gerne verwenden um die Konsumenten besser über ihren Einfluss aufzuklären.

Florian Jostock

Konsum macht nicht glücklich. 12 Mrd. Menschen könnten auf der Erde ein glückliches Leben führen, ohne sie zu überlasten. Dazu sollten wir die Verschwendung beenden und Wertschätzung zeigen. Innehalten und Dankbar sein für das, was die Erde uns geben kann. Aufhören Dinge zu tun, die uns im Endeffekt unglücklich machen.

Sandra Herden

Karlsruhe | 50 Jahre | Ich unterstütze die Klimaliste in jeglicher Hinsicht: - Demonstrieren alleine genügt nicht, sein Leben im Privaten zu optimieren alleine genügt auch nicht: es benötigt kluge und mutige politische Entscheidungen, um die Klimakrise zu bewältigen - die Politik darf nicht ausschließlich Berufspolitikern überlassen werden. - wir benötigen neue Ideen, wie wir zu viel schnellerem Handeln kommen - es ist toll, dass hier insbesondere junge Leute und KlimaaktivistInnen eine Platform bekommen Die Klimaliste macht mir Hoffnung und füllt mit der konsequenten Priorisierung von Klimaschutz eine Lücke im politischen Parteienspektrum. Greta bringt es auf den Punkt: ‘Change is coming, like it or not.’ In einem, im Vergleich reichen Bundesland wie Baden-Württemberg, haben wir leider auch sehr viel zu verlieren. Noch haben wir die Möglichkeit diese Änderungen zu gestalten. Los geht’s!

Tobias Karnbach

Ich bin Architekturstudent am KIT und Nachhaltigkeit ist für mich ein wichtiges Thema. Denn wir gestalten unsere Zukunft und das wollen wir ganzheitlich und richtig tun.

Yanic Leipzig

Pforzheim | 27 Jahre | Kommunikationsdesigner | Die Klimakrise ist die größte Bedrohung für die menschliche Zivilisation, aber noch können wir etwas ändern. Noch können wir den Wandel mitbestimmen und das Ziel ist klar: 1,5°C Oder besser darunter.

Jessica Martin

Mannheim | 32 Jahre | Psychologin | Neurowissenschaftlerin | Mutter

Falk Appel

Ich bewerbe mich als Kandidat für die Klimaliste, weil Klimaschutz in der Politik immer noch als verhandelbar wahrgenommen wird. Unser Planet wird mit uns nicht verhandeln, wenn der Klimawandel voranschreitet. Die Menschheit ist der Natur egal. Deswegen sollten wir alles tun damit dieser Planet für uns bewohnbar bleibt. Über den direkten Klimaschutz hinaus ist es natürlich wichtig auch für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt zu sorgen, weil Menschen die um ihr Leben kämpfen müssen keine Rücksicht auf das Klima nehmen werden. Damit das passieren kann müssen wir wissenschaftsbasiert, nachhaltige Veränderung in unserer Gesellschaft und unserem politischen System etablieren.

Prof. Dr. sc. agr. Georg Nuoffer-Wagner

Klimagesundung über die Humussequestrierung, Bodenfruchtbarkeit und oberirdische Kohlenstoffkreisläufe sind mein Ding. Horizontale Wälder wie Miscanthus und Wildpflanzen sind sozialverträglich und holen fossiles CO2 aus der Luft zurück in den Boden oder sind Rohstoff für permanente Kohlenstoffkreisläufe. Als Klimagesundungsunternehmer bringe ich die Klimaland- und Forstwirte und die Emittenten von CO2 aus Industrie und Gesellschaft zusammen. In der Klimaliste stehe ich für die Ausgestaltung der klimagesunden Bewirtschaftung von Agrarflächen, Wiesen und Wald.

Lars Benke

Ich bin seit über 20 Jahren Mitglied bei Mehr-Demokratie und glaube fest daran, dass Politik nicht alleine den Profis überlassen werden darf! Um die 2010er Jahre habe ich an einem der modernsten Kernkraftwerke der Welt, das bis heute nicht am Netz ist, mitgearbeitet: Olkiluoto 3 in Finnland. Es war dieser Job, der unsere Familie durch schwere Zeiten gebracht hat, und mir den Abstand ermöglicht hat, den Klimawandel als das zu sehen, was er ist - eine menschengemachte Krise für die gesamte Schöpfung! Völlig schockiert haben meine Kollegen und ich später den fürchterlichen Tsunami und die anschließende Kernschmelze der Kraftwerke von Fukushima verfolgt. Heute bin ich froh, dass es für Kernkraftwerke noch nicht einmal mehr wirtschaftliche Argumente gibt. Falls ich je wieder an einem Kraftwerk mitarbeiten sollte, dann müsste es schon ein solarthermisches Kraftwerk z.B. in Marokko sein. Hierzu gibt es ein sehr schönes Kapitel in Harald Leschs Buch “Wenn nicht jetzt, wann dann?”. Meinen “Schlüsselmoment” hatte ich, als wir Ostern 2019 beim Parliament Square (London) die U-Bahn verließen und uns völlig unerwartet mitten in einer friedlichen Demo und Bürgerparlamentsversammlung von “Extinction Rebellion” befanden. (https://www.bbc.com/news/entertainment-arts-47945397) Diese äußerst eindrucksvollen Aktionen zivilen Ungehorsams angesichts der allgemeinen Gleichgültigkeit gegenüber dem Massen-Artensterben haben mich dazu bewegt, auch mehr zu tun als einfach nur eine Sache richtig gut zu finden. Bei uns in der Gemeinde engagiere ich mich seit einigen Jahren für die “Freie Ökologisch-Demokratische Liste”. (www.födl.de) Ganz besonders in Baden-Württemberg braucht es neuen Wind in der Politik, wenn wir unseren Beitrag zur Begrenzung der Klimaerwärmung auf unter 1,5°C noch leisten wollen - daher habe ich nicht gezögert für die Klimaliste anzutreten!

Moritz Rothacher

Ich bin 18 Jahre alt, Abiturient und komme aus dem Wahlkreis Balingen. Der Klimawandel ist für mich nicht erst seit FFF eine Herzensangelegenheit. Bereits heute kann man die Auswirkungen der Erderwärmung Tag für Tag beobachten. Die konsequente Einhaltung des 1,5°C-Ziels ist also nicht optional sondern unabdingbar für funktionierende Ökosysteme und ein stabiles Klima.

Kay Löhmann

Naturfreund | Sportfan | Nerd

Dr. Anne Newball Duke

Wie wollen wir leben? Wie wollen wir gelebt haben? Wie sichern wir ein gutes Leben für alle Bewohner*innen des zerbrechlichen und bereits so beschädigten Lebensraums Erde, jetzt und für die uns nachfolgenden Generationen? Das sind die großen Fragen, die mich seit einem Jahr bewegen und aktiv haben werden lassen; bisher in der Esslinger P4F-Gruppe und im ortsansässigen Klimagerechtigkeitsbündnis. Ich bin der Meinung, dass wir mutig und unbescheiden Utopien von einem guten Leben für alle ausmalen sollten, ob in Kunst und Kultur, in unserem Politik- und Wirtschaftsverständnis, in Wissenschaft und Forschung oder wo auch immer. Die Kultur ist merkwürdigerweise noch viel zu oft abwesend, wenn es darum geht, die Klimakrise, aber auch neue Welten denkbar zu machen. Dabei brauchen wir nicht nur von Naturwissenschaftler*innen oder Technokrat*innen dringend neue Utopien, um Angst, Verleugnung und Verdrängungsmechanismen bezüglich der Klimakrise bei den Menschen abzubauen. Wir müssen es schaffen, dass sich die Menschen ihr Leben innerhalb der planetaren Grenzen vorstellen können. Denn dann - so glaube ich - sind sie auch bereit, die für dieses Leben notwendigen Transformationen aktiv voranzutreiben und mitzugestalten.

Sina

Ich bin gebürtige Brettenerin, habe die letzen sieben Jahre in Freiburg gelebt und studiert (BA Germanistik, BWL; MA Deutsch als Fremdsprache) und war dort auch auf den FFF-Demos. Letzten November sind wir “zurück in die Heimat” gezogen, nach Bretten-Neibsheim. Aktuell absolviere ich ein Fernstudium der Soziologie, Politikwissenschaft und Verwaltungswissenschaft und arbeite nebenher als Kernzeitbetreuerin an einer Grundschule.

Christoph Haberl

Der Klimawandel zwingt uns dazu, unsere alten Gewohnheiten aufzugeben, Neues zu denken und auch zu wagen. Wir müssen es schaffen, z. B. unsere Energieversorgung aber auch unsere Mobilität und Anderes radikal zu ändern. Dazu will ich auch politisch einen Beitrag leisten.

David

“Alles verändert sich, wenn du es veränderst Doch du kannst nicht gewinnen, solange du allein bist”

Paul Sigloch

Frag nicht, was dein Planet für dich tun kann, sondern frag, was du für deinen Planeten tun kannst.

Barbara Wolff

Diplom Ökonomin. Der Klimawandel auf der Erde ist keine Modellrechnung mehr! Er vollzieht sich täglich vor unser aller Augen, und wir stehen vor der vielleicht größten Herausforderung der Zukunft. Mir blutet das Herz, unsere Erde förmlich sterben zu sehen: Die Wälder, die Gewässer, die Gletscher, viele Arten, Insekten, Vögel, der Amazonas(!) - die Liste ist schier endlos. Und am Ende dieser Kette steht unweigerlich der Mensch! Aber: Es ist noch nicht zu spät, wenn wir dieser Entwicklung jetzt endlich glaubhaft, zielorientiert und konsequent entgegentreten. Nicht blind kurz vor der Wahl durch “aus der Hüfte geschossene”, unausgereifte Maßnahmen, wo Klima- und Naturschutz manchmal gegeneinander ausgespielt werden, und dann gar nichts passiert, nach dem Motto “Hauptsache ebbes gmacht, was gut aussieht und Wähler bringt”. Sondern mit der notwendigen Weitsicht, die richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit am richtigen Ort für eine Subventionierung und Förderung zu fordern, damit sie - wann und wo sinnvoll - schnell umgesetzt werden können. Nur so lässt sich unser Erde retten, und auf lange Sicht unsere Ziele absichern! Sich hinter “geltendem Recht” zu verstecken, und dies als Entschuldigung dafür zu nutzen, dass jetzt lange nichts passiert(e), und die Zeiträume der kommunizierten Umsetzung immer länger werden, ist nicht mehr akzeptabel. 1,5 Grad und keines mehr! Ich engagiere mich seit Kindesbeinen im Menschen-/ Umwelt- und Tierschutz. Denn das gehört zusammen (siehe z.B. die Massentierhaltung mit einer finanzkräftigen, egoistischen Lobby, als einen der größten Umweltzerstörer weltweit). Ich hatte mir bisher nicht vorstellen können, bei einer Partei Mitglied zu werden oder gar zu kandidieren. Einige Parteien vertreten Teile meiner Werte, was aber für meine Wahlstimme nicht (mehr) reicht. Deshalb war ich zunehmend unsicher, ob es überhaupt noch eine Partei gibt, die meine Werte und meinen Wunsch nach der Sicherung einer lebenswerten Welt für uns, aber insbesondere für nachfolgende Generationen vertritt. So bin ich bei der Klimaliste Baden-Württemberg gelandet. Eine neue Partei, gegründet von sehr engagierten jungen Menschen ohne Dünkel, die endlich wieder lautstark und glaubhaft klar machen, dass es so nicht weiter gehen kann, und sich mit Kopf, Herz und Hand zielgerichtet einsetzen! Ich liebe meine Heimat auf der schwäbischen Alb, in der ich aufgewachsen bin, und als Kind in gesunden Wäldern spielen, und in kleinen Seen baden konnte. Mit vier Jahreszeiten, Schnee im Winter, erträglichen Temperaturen im Sommer. Mit unzähligen Insekten, Bienen, Vögeln, natürlichen Blumenwiesen, gesundem, zusammenhängendem Wald. Und ich wünsche mir, dass auch die nächsten Generationen dies in einer Retrospektive berichten können: “Wie gut, dass wir uns damals so konsequent eingesetzt haben”. 

Albrecht Wieland

Wetterexperte

Matthias Schürle

Karlsruhe. Künstler / Unternehmer: Leuchtenhersteller, Kühlung von Halbleitern

Als Künstler fühle ich mich ganzheitlichen Lösungen verpflichtet. Jeder Mensch - ein Künstler !? Diese Kunstform spielt in einer Zeit, - in der die größte Kunst wohl die sein wird, welche den Planeten mit all seiner Evolution und Biologie erhalten und retten kann, - unbedingt auch eine sozialisierende Rolle. Nur gemeinsam, über alle persönlichen, gesellschaftlichen und nationalen Grenzen hinwegschreitend, können wir erfolgreich sein. Als Unternehmer kühle ich Licht und Photovoltaik und möchte mit gutem physikalisch-strategischem Überblick dazu beitragen, dass uns der “cool-down” der Erde ebenfalls gelingt.

Michael Hessenkamp

Genießer mit gesundem Menschenverstand und langfristigen Perspektiven im Blick sowie großen Zweifeln an der aktuellen Politik.

Dr. Holger Teichert

Die Zeit zu handeln ist jetzt, gewartet wurde nun zu lange! Für unsere Kinder, für uns und für unser zukünftiges Zusammenleben auf diesem Planeten! Biodiversity for ever!

Magnus Rembold

Ludwigsburg | 51 Jahre | Software Schmied Ich bin Demokratie-Fan, freiberuflicher Software Schmied und Ex-Dozent, und habe mich der Weiterentwicklung der Demokratie verschrieben. Zum Klimaschutz kam ich bei einer Fahrt durch 80km total verdorrte, komplett gelbe Landschaft in Frankreich im Dürre-Sommer 2018, ein Jahr später durch die mutige und beharrliche Greta Thunberg und durch eine panische Nacht im Sommer 2019, bei der es in dem Stadt-Zimmer nicht unter 28 Grad abkühlte. Seitdem habe ich Angst vor Sommern und vor der Klimakrise. Ich will Bürgerinnen zu mehr Beteiligung und Mitwirkung aktivieren. Dafür setze ich auf die Kraft des Dialogs, der Kommunikation im Netz und der Toleranz. Und auf die Kinder.

Martin Ruff

Ulm, 54, Physiker, Hobby-Läufer, Alltagsradler Es sollten nur noch PolitikerInnen gewählt werden, die das Konzept eines begrenzten CO2-Budgets verstanden haben.

Daniel Boch

Die globale Klimakrise bedroht zunehmen das Leben auf unserer Erde. Biodiversität geht rasend schnell verloren und extreme Wetterereignisse nehmen ständig zu.

Wir müssen uns zusammen diesen Herausforderungen stellen und diese Ziele nicht aus den Augen verlieren!

Tina Frey

Verwaltungsbeamtin. Zur Rettung unserer heimischen Wälder und der eigenen Quellen, zur Unterstützung der nachhaltigen landwirtschaftlichen Kleinbetriebe sowie zur Bekämpfung vermehrt auftretender Naturkatastrophen in unserer Region sowie weltweit setze ich mich für Klimagerechtigkeit und die Begrenzung der Erderwärmung auf bis zu maximal 1,5 Grad ein! Mein Herz schlägt für unsere Dörfer und die ländlichen Regionen bei uns im Ländle! Als Diversity-Beauftragte der Klimaliste BW setze ich mich zudem gegen Diskriminierung und für Gleichbehandlung ein!

Werner Winkler

Jg. 1964, Tätig u. a. als Berater und Autor. Fragen, die mich zur Zeit beschäftigen sind z. B. wie wir neben dem Schutz des Klimas auch den “Schutz vor dem Klima” politisch voranbringen – also die Stärkung der Resilienz gegen die sich in Zukunft verstärkenden Folgen der Erderwärmung.

Mir scheint, die große Mehrheit hat den Ernst der Lage nicht erkannt. Und bei denen, die den Ernst der Lage erfasst haben, sehen viele nur die Notwendigkeit, das Klima zu schützen, aber noch nicht die Notwendigkeit, uns selbst vor dem sich verändernden Klima (bzw. seinen Auswirkungen auf unsere Zivilisation) zu schützen.

Da ich ich seit vielen Jahren mit der Klimakrise befasse, hat sich reichlich Material angesammelt – das habe ich in einen “Klima-Zettelkasten” gepackt, der sich hier findet: www.klima-z.de

Alexander Grevel

Freiburg | Jg. 1988 | promoviert gerade mit Mitochondrien. Es ist Zeit den Protest der Straße in die Parlamente zu bringen!

Cordula Markert

Karlsruhe | Jg. 1990 | Geoinformatikerin | Erneuerbare-Energien-Fan | Klima-Aktivistin. Ich bin zutiefst überzeugt, dass die Klimakrise die größte Herausforderung der Menschheit in diesem Jahrhundert darstellt und nur politisch gelöst werden kann. Solange der politische Wille fehlt, helfen alle privaten Bemühungen, alle Proteste, alle Warnungen der Wissenschaft und alle technischen Innovationen nichts. Die Politik muss die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, damit die Wirtschaft ihr Handeln und jede:r Einzelne von uns seinen:ihren eigenen Konsum klimafreundlich gestalten kann.

Expert:innen halten seit Jahren Vorträge, die detalliert und faktenbasiert erklären, wie dieser Wandel zur CO2 neutralen Wirtschaft gelingen kann. Die notwendigen Technologien sind da, sie müssen nur entschlossen eingesetzt werden. Dabei darf der Wandel auf keinen Fall auf dem Rücken der Ärmsten und zum Wohle von Großkonzernen, sondern muss sozial gerecht und zum Wohle Aller gestaltet werden.

Daher habe ich seit Jahren darauf gewartet, dass die Politik das Thema endlich ernst nimmt, auf die Wissenschaft hört und statt hohler Lippenbekenntnissen tatsächlich ehrgeizige, konkrete Ziele und Maßnahmen für die Einhaltung der international vereinbarten Klimaziele setzt. Als ich von der KlimalisteBW hörte, wusste ich recht schnell: Die Zeit des Wartens ist vorbei. Der Grundkonsens und das Grundsatzprogramm überzeugten mich: Die Klimaliste Baden-Württemberg ist endlich eine Partei, die sich für wissenschaftsbasierte, klimagerechte Klimapolitik einsetzt, die Lösung der Klimakrise ganz oben auf die Agenda schreibt und ihr so endlich die Priorität gibt, die sie haben sollte.

Die KlimalisteBW hat in meinen Augen großes Potential, die Lösung der Klimakrise als zentrales Thema der politischen und gesellschaftlichen Diskussionen zu positionieren, und auf echten Wandeln hinzuwirken. Es gibt nun eine Partei, die die Warnungen und Forderungen von Klimawissenschaftler:innen, Klimaaktivisti und allen klimabewussten Bürgerinnen und Bürgern ernst nimmt. Jetzt müssen wir handeln, um ihr die Macht zu geben, unsere Anliegen zum Wohle aller in die Parlamente zu tragen.

Daher engagiere ich mich seit November 2020 bei der KlimalisteBW, seit März 2021 als Vorstandsmitglied.

Daniel Wagner

Student der Public Relations.

Klimaschutz geht uns alle an. Wir haben dieses Jahr bewiesen, gemeinsam können wir Krisen bewältigen. Lasst uns darum endlich anfangen den Klimaschutz und die Klimagerechtigkeit auf die Agenda ganz nach oben zu setzen.

Wir müssen endlich weg von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energien - und zwar nicht erst 2038.

Wir müssen endlich weg vom Auto als Verkehrsmittel Nummer 1. Unsere Städte sollen fußgänger- und radfahrerfreundlich werden. Am besten Autofrei.

Wir müssen den öffentlich Nahverkehr endlich einen höheren Stellenwert geben.

Wir müssen endlich den Wissenschaftlern zuhören.

Wir müssen den Klimaschutz endlich konsequent anpacken und zwar solange wir noch Handlungsspielraum haben.

Lasst uns also heute anfangen unseren wunderbaren Planeten zu bewahren.

Dr. Friederike Benjes

Softwareentwicklerin

Der Klimawandel ist real.
Wir sind die Ursache.
Er ist gefährlich.
Die Wissenschaftler:innen sind sich einig.
Wir können noch etwas tun!!!

Seit über 40 Jahren ist bekannt, welche Probleme durch das Verbrennen von Öl, Gas und Kohle entstehen. Wir sind dabei, durch die Nutzung dieser Rohstoffe und durch unsere Lebensweise die Bewohnbarkeit der Erde dauerhaft zu zerstören. Mich macht das immer wieder fassungslos.

Für mich ist es ein unbegreiflicher Skandal, dass unsere Regierung Klimaschutzmaßnahmen weiterhin blockiert, fossile Energieträger weiterhin subventioniert, den Kohleausstieg unglaublich verzögert, weder eine Verkehrswende noch eine Wende in der Landwirtschaft einleitet - kurz sich so verhält, als gäbe es die Klimakrise nicht.

Denn inzwischen gibt es Lösungen, die sofort umgesetzt werden können.
Wir müssen nur jetzt umsteuern!

Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit: Die besondere Ungerechtigkeit, dass Menschen im globalen Süden schon jetzt ihre Lebensgrundlage durch den Klimawandel zerstört sehen, obwohl sie gar nicht dazu beigetragen haben, ist eine meiner Triebfedern für mein Engagement.

Gleichzeitig ist mir wichtig, dass auch hier in Deutschland die Kosten für den notwendigen Umbau auf viele starke Schultern verteilt werden – und die Menschen mit den geringsten Einkommen keine zusätzlichen Kosten zu befürchten haben.

Soziale Gerechtigkeit in Deutschland heißt für mich unter anderem:

  • Ausgleichendes Klimageld

  • Erhöhung des Mindestlohns

  • deutlich bessere Bezahlung von Pflegekräften

  • bezahlbarer Wohnraum

Ich setze mich dafür ein, dass wir bis 2025 zu 100 Prozent erneuerbare Energien nutzen, das heißt auch alle Kohlekraftwerke abschalten.
Dazu ist es u.a. notwendig, die Menge der Windkraftanlagen zu vervielfachen, Photovoltaik auf allen geeigneten Dächern zu installieren, Agrophotovoltaik zu fördern und Geothermie auszubauen.
Ich setze mich für einen ökologischen Umbau der Landwirtschaft ein.

Mein Herzensthema aber ist die Verkehrswende: Der Verkehr trägt aktuell mit knapp 20% zu den Treibhausgasemissionen in Deutschland bei.
Ich setze mich dafür ein, dass die aktuelle finanzielle und räumliche Bevorzugung des Auto- und des LKW-Verkehrs beendet wird.

Stattdessen soll die Infrastruktur für den Rad- und Fußverkehr sowie der öffentliche Verkehr massiv ausgebaut werden, so dass auch ländliche Gebiete gut angeschlossen sind.
Unsere Städte und Kommunen sollen wieder für Menschen da sein und nicht hauptsächlich für Autos.

Eine Verkehrswende, die Radfahren, Zufußgehen und den öffentlichen Verkehr bevorzugt, ist nicht nur möglich und kostengünstig, sondern erhöht auch die Lebensqualität in unseren Städten und Dörfern. Allein in Heidelberg werden jährlich 36 Millionen Euro Steuergelder in den Autoverkehr investiert und nur 900.000 Euro in den Radverkehr.

Fabian Aisenbrey

Ich bin Student der Wirtschaftsinformatik aus Karlsruhe – und ich würde gerne die Lebensgrundlagen für unsere und zukünftigen Generationen erhalten.

Stefan Ritz

Von Beruf IT-Systemadministrator.

Meine Motivation ist die allgemeine Ignoranz der Gesellschaft gegenüber dem offensichtlichen Elefanten der im Raum steht.

Pascal Gunzenhauser

Kaufmann im Einzelhandel. Edeka Bruder Steinach.

Die Verbindungen im ÖPNV sind im ländlichen Raum, in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer schlechter geworden. Um dies zu verbessern und um jungen Erwachsenen eine Alternative zum MIV zu bieten, kandiere ich.Der ÖPNV nimmt eine Schlüsselrolle ein, um das 1,5°C - Ziel einzuhalten. Des weiteren möchte ich die Fahrradinfrastruktur deutlich verbessern. Zusammen möchte ich mit den Kommunen ein Konzept erarbeiten damit wir ein Fahrradnetz durch die gesamte Ortenau erhalten, das nicht am Ortseingang oder kurz dahinter endet. Auch unsere Kinder müssen sicher und klimafreundlich zur Schule kommen.

Markus Schmoll

Elektroingenieur.

Die Klimakrise, das Artensterben und das Überschreiten planetarer Grenzen sind eine neuartige Gefahr für uns, die andere politische Debatten in den Schatten stellt. Glücklicherweise haben wir die nötigen technischen Lösungen bereits verfügbar, wir müssen sie nur endlich einsetzen, und das sofort! Die nötigen gesellschaftlichen Veränderungen können sozial gerecht gestaltet werden und uns mittelfristig ein zufriedeneres Leben als heute ermöglichen. Ich möchte, dass wir sofort viel weniger fliegen, viel weniger Tierprodukte konsumieren, die Energieversorgung auf Erneuerbare umstellen und unseren Konsum auf ein verträgliches Maß beschränken, um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Genügend gut bezahlte Arbeitsplätze wird es auch künftig geben, es werden aber nicht mehr dieselben sein wie heute. Den Übergang können wir ohne harte Einschnitte gestalten, dafür will ich mich einsetzen!

Sophie Richter

Studentin im Bachelor Umweltnaturwissenschaften | Klimaaktivistin

”(…) Wir müssen doch kapieren, dass es an uns liegt
und die Chance was zu verändern, kein zweites Mal mehr gibt (…)”
- Diese beiden Zeilen meines Poetryslams auf einer Mahnwache zur Mobilitätswende geben meine Einstellung klar wieder. Klimaschutz ist mir ein all umfassendes Anliegen.
Wenn die Handlungen der Politik sich nicht an der Dringlichkeit der Wissenschaft orientieren, bringen wir den Klimaprotest in die Parlamente.

Hinweis:

Texte und Bilder auf dieser Seite wurden von den jeweiligen Mitgliedern zur Verfügung gestellt. Änderungswünsche bitte per Mail einsenden, ebenso neue Bilder und Texte.